Was ist ein HPV-Test?
Mit diesem Test wird auf Hochrisiko-HPV-Typen überprüft, einschließlich der beiden risikoreichsten Varianten: HPV 16und HPV 18. HPV verursacht häufig keine Symptome und wird durch sexuellen Kontakt übertragen – auch dann, wenn Kondome oder andere Schutzmaßnahmen verwendet werden. Im Laufe des Lebens infizieren sich viele Menschen mit HPV, oft ohne es zu wissen. In den meisten Fällen heilt die Infektion von selbst aus, doch einige Personen bleiben lebenslang infiziert.HPV kann Genitalwarzen verursachen, aber die HPV-Typen, die Warzen auslösen, sind nicht dieselben, die Krebs verursachen können. Die HPV-Impfung ist der wirksamste Schutz und bietet nahezu 100 % Schutz vor den risikoreichsten HPV-Typen (NIH, 2021). Allerdings schützt sie nicht vor allen Hochrisikotypen, und die Schutzwirkung kann individuell variieren. Daher wird ein HPV-Test auch für geimpfte Personen empfohlen.
Mit diesem einfachen Heimtest können Sie feststellen, ob Sie positiv auf Hochrisiko-HPV-Typen getestet werden. Der Test erfolgt durch einen Vaginalabstrich, den Sie bequem zu Hause durchführen können. Ihre Probe wird anschließend in einem zertifizierten Labor untersucht, und Sie erhalten die Ergebnisse innerhalb weniger Tage – einfach und zuverlässig.
Ist ein HPV-Test dasselbe wie ein Pap-Abstrich?
Ein HPV-Test und ein Pap-Abstrich unterscheiden sich leicht: Beim Pap-Abstrich entnimmt eine medizinische Fachkraft Zellen von der Oberfläche des Gebärmutterhalses und untersucht sie unter dem Mikroskop auf abnormale Zellveränderungen, die sich zu Gebärmutterhalskrebs entwickeln könnten. Beim HPV-Test hingegen wird geprüft, ob HPV-DNA in Zellen des Gebärmutterhalses nachgewiesen werden kann, die mit einem Abstrich entnommen wurden. Während der Pap-Abstrich ausschließlich von einer medizinischen Fachkraft durchgeführt werden kann, ist der HPV-Test sowohl zu Hause als auch in einer Arztpraxis möglich. Die HPV-Typen 16 und 18 sind für etwa 70 % der Fälle von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich.
Gibt es einen Unterschied zwischen Hoch- und Niedrigrisiko-HPV?
Es gibt mehr als 100 verschiedene HPV-Typen, die in zwei Kategorien eingeteilt werden: niedirigrisiko und hochrisiko. Niedrigrisiko-HPV-Typen können Genitalwarzen verursachen, sind jedoch nicht bekannt dafür, Krebs zu verursachen. Im Gegensatz dazu kann eine Hochrisiko-HPV-Infektion zu Gebärmutterhalskrebs oder zu Krebs der Vagina, Vulva oder des Anus führen.